{"id":18,"date":"2017-11-07T10:24:17","date_gmt":"2017-11-07T09:24:17","guid":{"rendered":"https:\/\/baeji.asr.li\/?page_id=18"},"modified":"2019-12-16T12:01:57","modified_gmt":"2019-12-16T11:01:57","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.baejizunft.ch\/index.php\/zunft\/geschichte\/","title":{"rendered":"Die Gr\u00fcndung der l\u00f6blichen B\u00e4jizunft Glis-Gamsen-Brigerbad"},"content":{"rendered":"<div id=\"inhalt\">\n<p>Der Gr\u00fcndung voraus schritten Markus Nanzer und Anton Lauber. Sie organisierten 1959 eine Gliser Fasnacht und ebneten damit einer ortsgebundenen Fasnachtsgesellschaft \u2013 der B\u00e4jizunft \u2013 den Weg. 1966 war es soweit, die Initianten hoben in einem offiziellen Akt die B\u00e4jizunft Glis-Gamsen-Brigerbad aus der Taufe. An vorderster Front standen wieder die beiden Vorreiter Markus Nanzer und Anton Lauber und ihre Mitinitianten Walter Zgraggen, Albert Armangau und Emil Seiler. Bald danach erschienen die Mitglieder mit ihren roten Zipfelm\u00fctzen und gaben sich als B\u00e4jini zu erkennen.<\/p>\n<p>Als Zunftmeister der ersten Stunde amtete Robert Schwery. Er blieb es w\u00e4hrend fast 13 Jahren, leistete viel Aufbauarbeit und gab der Zunft die noch heute bestehenden Strukturen. So besteht die Zunft aus 13 Gliggen und sieben Vorstandsmitgliedern. 1979 nahm Kurt Kirchhofer das Heft eines Zunfmeisters in seine Hand. Unter Kirchhofers reformfreudiger Regie \u00f6ffnete sich die B\u00e4jizunft den Frauen. Bernadette Tschopp, Gligga Stipfini, stiess als erste Frau in den Kreis der B\u00e4jizunft. 1983 \u00fcbergab Kurt Kirchhofer das Zepter an Edmund Eyer. Zwei Jahre danach wechselte das Amt des Zunftmeisters zu Moritz Wenger. Unter seinem Regime wich die rote Zipfelm\u00fctze dem nobleren Dreispitz. Nachdem Zunftmeister Walter Jossen von 1990 bis 1992 die Geschicke der Zunft leitete, \u00fcbernahm 1993 erstmals eine Frau \u2013 Karin Imboden, Gligga Wannini \u2013 das Amt der Zunftmeisterin. Die schwere Last des Zunftmeisterumhang nahm an der Generalversammlung 1995 Roger Nanzer, Gligga Lebensk\u00fcnstler, auf sich. Ihm gelang es, die Zunft finanziell wieder auf die Beine zu bringen. W\u00e4hrend zehn Jahren, von 1999 bis 2009, stand Xaver Bovet, Gligga Plegerwaldini, der B\u00e4jizunft als Zunftmeister vor. Von 2009 bis 2014 war Esther Roten, Gligga Noola, Zunftmeisterin der B\u00e4jizunft. An der GV 2014 wurde Markus Lehner, Gligga Schrattboze, zum neuen Zunftmeister gew\u00e4hlt. Seit 2018 amtet Andreas Briggeler, Gligga Plegerwaldji, als Zunftmeister.<\/p>\n<p>Bereits 1973 hat sich die internationale Zusammenarbeit von T\u00fcrkenbund, Drachent\u00f6tern und B\u00e4jizunft soweit gefestigt, dass die Durchf\u00fchrung des grossen Oberwalliser Fasnachtsumzugs abwechslungsweise einer der drei Fasnachtsgesellschaften von BriGliNa \u00fcberantwortet wurde. 1975 erstand sich die B\u00e4jizunft eine Lagerhalle; als &#8222;B\u00e4jihitta&#8220; wurde diese im Holowistutz aufgestellt. 1977 besuchte die B\u00e4jizunft erstmals die heilp\u00e4dagogische Schule und begr\u00fcndete damit die Tradition zum allj\u00e4hrlichen Besuch.<\/p>\n<p>Stand am Anfang der Gr\u00fcndung der B\u00e4jizunft vor allem die Belebung der Dorffasnacht vor Augen, m\u00f6chte die Zunft heute vermehrt auch Jugendlichen die M\u00f6glichkeit bieten, das Fasnachtsgeschehen sinnvoll mitzugestalten. Mindestens 16 Jahre alt muss man sein, um sich einer Gligga anzuschliessen. Als &#8222;gr\u00fcnes B\u00e4ji&#8220; an der Chessletta vorgestellt, muss das Neumitglied seinen guten Willen und seine Eignung in der Gligga und in der Zunft bis zur GV im Herbst beweisen. An der GV wird \u00fcber seinen Zunfteintritt abgestimmt.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Gr\u00fcndung voraus schritten Markus Nanzer und Anton Lauber. 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